Die Geschichte von Punta Ala
In der zweiten Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte die Insel - damals Punta Troia - der Familie Medici, die eine Festung erbaute, um das Land von den Sarazenen zu schützen.
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitzer mehrmals, allmählich wurde das Land urbar gemacht, die Malaria besiegt, so blühte die Landwirtschaft auf.

Anfang 1900 wurde das Land mit Korn bebaut, die Wälder gaben Holz, Kork und Kohle, in dieser Gegend waren gezüchtete Kühe und Pferde gefragt. Mitte der Zwanziger Jahre wurde Punta Ala vom berühmten Transatlantikflieger Italo Balbo gekauft, der den Namen in Punta Ala abänderte, weil die Fläche wie der Flügel einer Möwe aussah.
Nach dem Krieg wurde das ganze Vermögen von Balbo vom Staat beschlagnahmt er war ein bekannter Faschist gewesen und hatte Punta Ala aufgrund seiner Parteizugehörigkeit günstig erwerben können.
Nach Jahren andauernder Schwierigkeiten mit dem Gesetz, nach langem hin- und herüberlegen verkauften die verbitterten Erben Herrn Costantino Lentati das Land. So wurde der jetzige Hotelkomplex von der Pesentigesellschaft gebaut, die darauf achtete, die ursprüngliche Landschaft unverändert, somit den alten Reiz und Zauber intakt zu lassen. Immer noch ist Punta Ala einer der gelungensten touristischen Anlagen: sie liegt "diskret" in einem ausgedehnten Pinienwald, mit sauberen Alleen, Wiesen, gepflegten Beeten, eleganten Gärten. Sehr wichtig für den Tourismus ist der Hafen mit 900 Bootspärkplatzen.
Man kann Boote, Motorboote, Jachten - mit oder ohne Matrose - mieten. Bemerkenswert ist der Golfplatz, einer der grössten Europas, Schauplatz von wichtigen internationalen Wettkämpfen.
